Schloss Loenersloot

Loenersloot

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Adresse:
Rijksstraatweg 211
3634 AL Loenersloot
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Hier schon mal ein Vorgeschmack

Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts war das Kasteel Loenersloot bei dem gleichnamigen Dorf gut 750 Jahre privat bewohnt. Jetzt kann es im Rahmen einer Führung besichtigt werden! Der Donjon, der um 1200 von einem Vasallen des Bischofs von Utrecht am Ufer des Flüsschens Angstel erbaut wurde, ist das stolze Herz des prachtvollen, versteckt gelegenen Schlosses. Einst war es der Wohnsitz des Raubritters Splinter van Loenersloot. Das Schloss wurde mehrmals erweitert und angepasst und beherbergte viele Bewohner, zum Beispiel die Amstels van Mijnden und die Familie Nijenrode. Zahlreiche andere Familien waren Besitzer des Schlosses, hatten aber auch anderswo ihren Wohnsitz.

Täglich passieren viele Autofahrer das Schlösschen auf ihrer Fahrt über die A2 auf der Höhe von Vinkeveen. Auch Bahnreisende auf der Strecke Utrecht - Amsterdam können einen Blick auf das Schloss werfen.

Das Sc…

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Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts war das Kasteel Loenersloot bei dem gleichnamigen Dorf gut 750 Jahre privat bewohnt. Jetzt kann es im Rahmen einer Führung besichtigt werden! Der Donjon, der um 1200 von einem Vasallen des Bischofs von Utrecht am Ufer des Flüsschens Angstel erbaut wurde, ist das stolze Herz des prachtvollen, versteckt gelegenen Schlosses. Einst war es der Wohnsitz des Raubritters Splinter van Loenersloot. Das Schloss wurde mehrmals erweitert und angepasst und beherbergte viele Bewohner, zum Beispiel die Amstels van Mijnden und die Familie Nijenrode. Zahlreiche andere Familien waren Besitzer des Schlosses, hatten aber auch anderswo ihren Wohnsitz.

Täglich passieren viele Autofahrer das Schlösschen auf ihrer Fahrt über die A2 auf der Höhe von Vinkeveen. Auch Bahnreisende auf der Strecke Utrecht - Amsterdam können einen Blick auf das Schloss werfen.

Das Schloss wird seit 2011 von der Stiftung Utrechts Landschap verwaltet. Es wurde in den Jahren 2012 und 2013 von Grund auf restauriert. Seit Mai 2013 ist es in großen Teilen für die Öffentlichkeit zugänglich. Viele Räume atmen den Geist des 18. Jahrhunderts, der Zeit des letzten größeren Umbaus von 1773-1776 zu einer Sommerresidenz durch Andries Jan Strick van Linschoten. Später kam das Schloss durch Heirat in den Besitz der Familie Martini Buys, die es lange Zeit auch als Sommerwohnsitz nutzte.

In den vollständig eingerichteten Räumen sieht es manchmal ganz so aus, als ob Baronesse Madzy Martini Buys, die letzte Bewohnerin, die seit 1948 beinahe 50 Jahre lang hier wohnte, nur kurz ausgegangen sei. Die Besucher fühlen sich in ein Landhaus aus dem 18. Jahrhundert versetzt, bei dem die besonderen Merkmale eines mittelalterlichen Schlosses mit allem, was dazugehört, erhalten blieben: Wassergraben, uralte Türme, Klosterbacksteine, Auffahrt und vieles mehr. Aber auch die einzigartigen bemalten Tapeten im Garten- und Esszimmer aus dem 18. Jahrhundert sind unbedingt sehenswert! Im Gartenzimmer werden bereits seit jener Zeit und auch heute noch Konzerte veranstaltet.

Die Besucher bekommen viel zu sehen und gelangen von den Kellern bis hoch oben auf den Turm - mit einer schönen und weiten Aussicht über die Umgebung bis nach Utrecht - und in viele elegante Räume dazwischen. Darunter die prächtige Beletage und der weitläufige Dachboden.

Neben dem Schloss erstreckt sich ein intimer, zum Schloss gehörender, geschlossener „Van-Laar-Park“. Es gibt kaum Sichtachsen nach draußen, z. B. auf Kirchtürme. Die Gewässeranlagen und Wanderpfade verlaufen stark gewunden, sodass sie auf einer kleinen Oberfläche einen maximalen Effekt hervorrufen. Auch wartet der Park mit verschiedenen künstlich angelegten Hügeln und hübsch gestalteten kleinen Brücken auf. Aus der Mobilisierungszeit stammen vier Luftschutzbunker, die gelegentlich Fledermäusen als Unterschlupf dienen. Es gibt auch eine Einsiedlerklause. Ein außerordentlich angenehmer Flanierpark, in dem auch Führungen veranstaltet werden.

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Öffnungszeiten

  • Führungen von April bis Oktober freitags und samstags um 11.30 und 13.30 Uhr. Dauer: Etwa anderthalb Stunden. Kosten € 8,50 pro Person. Um Reservierung wird gebeten. Park: öffentlich zugänglich. Monatlich samstags eine (kostenlose) Führung. Reservierung auf der Webseite.

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